VMS Delegiertenversammlung - zwei Themenschwerpunkte

An der Herbst-Delegiertenversammlung des VMS vom 17. November 2017 in Olten wurden neben den ordentlichen Geschäften zwei Themenschwerpunkte behandelt:

Personelle Veränderung im VMS-Vorstand
Aufgrund der statutarisch bedingten Austritte der Vorstandsmitglieder Felix Bamert und Andreas Weidmann sowie dem Verzicht auf eine Wiederwahl von Letizia Walser sind per 1. Juli 2018 drei Ressorts im VMS-Vorstand neu zu besetzen. Der Vorstand hat diese anstehenden Veränderungen zum Anlass genommen, die Profile aller Ressorts den aktuellen Anforderungen anzupassen. Neben dem Präsidium setzt sich der Vorstand ab Juli 2018 aus dem  Ressort Public Affairs, den beiden pädagogischen Ressorts sowie dem neu geschaffenen Ressort Finanzen und Dienstleistungen zusammen. Bei der Pädagogik wird sich das eine Ressort vermehrt auch mit Forschungsfragen auseinandersetzen, während das Ressort Pédagogie musicale – Suisse latine auch für die lateinische Schweiz zuständig sein wird.

Die Ressorts Public Affairs, Pédagogie musicale – Suisse latine sowie das Ressort Finanzen und Dienstleistungen sind neu zu besetzen. Die entsprechende Ausschreibung ist dieser Tage an die Kantonalverbände ergangen.

Interessierte Personen melden sich für weitere Informationen oder eine Bewerbung bei ihrem Kantonalverband.

Forschungsprojekt „Musiklernen Schweiz“ VMS-Hochschule Luzern Musik
Im Rahmen des VMS-Projekts „Musikschule von morgen“ wurden im Teilprojekt Musikschulorganisation Überlegungen für die Erarbeitung einer Gesamtübersicht über die Anbietenden und Angebote der ausserschulischen Musikbildung angestellt. Es wurde die Möglichkeit einer gesamtschweizerischen Studie ins Auge gefasst und eine entsprechende Skizze erstellt. Der Vorstand hat in der Folge mit der Hochschule Luzern Musik, Forschungsschwerpunkt Musikpädagogik, Kontakt aufgenommen, um die Machbarkeit einer Untersuchung zu prüfen. Die Gespräche haben den Grundstein für eine Grobabklärung und die Ausarbeitung eines Studienentwurfs durch die Hochschule Luzern gelegt. Die Eckpunkte des geplanten Forschungsprojekts wurden den Delegierten von Marc-Antoine Camp, Leiter des Forschungsschwerpunktes Musikpädagogik an der Hochschule Luzern Musik, vorgestellt. Die Studie soll Daten zu Anbietenden und Angeboten im Bereich des Musiklernens sowie Einschätzungen von Fachpersonen zu künftigen Entwicklungen in der musikalischen Bildung liefern. Damit soll eine Marktübersicht geschaffen werden, die über das Terrain der Musikschulen mit staatlichem Auftrag hinausgeht.

Die Vorstellung der beabsichtigen Untersuchung wurde von der Delegiertenversammlung positiv aufgenommen. Der Vorstand wird den Studienentwurf nun mit den Projektverantwortlichen der Hochschule Luzern vertiefen. Wir werden an dieser Stelle laufend über die weiteren Schritte dieses für die Musikschulen bedeutenden Projekts berichten.

Eine vertiefte Berichterstattung über die Delegiertenversammlung vom 17. November 2017 wird in der Januar-Nummer der SMZ www.musikzeitung.ch erfolgen.    

 

Forum Musikalische Bildung 2018 - sieben Best Practice Projekte im Wettbewerb

Megatrends und ihr Einfluss auf die musikalische Bildung stehen thematisch im Mittelpunkt des Forums Musikalische Bildung 2018 (FMB). Demografische Veränderungen, sozialer Wandel, Digitalisierung – welche Chancen bieten diese aktuellen Trends für die musikalische Bildung? Dieser Frage geht das FMB 2018 im Rahmen von Referaten und Podiumsdiskussionen nach. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland beleuchten die verschiedenen Teilaspekte des Tagungsthemas. Eingerahmt werden die Vorträge wie gewohnt durch musikalische Beiträge.

Ein weiteres Highlight sind die Best Practice Projekte von sieben Musikschulen, die an den beiden Nachmitttagen des FMB vorgestellt werden. Besonders herausragende Arbeiten werden am Samstag im Rahmen des VMS-Wettbewerbs prämiert. Details zum FMB 2018 und die Namen der Wettbewerbsprojekte finden sich im Programm, das auf der VMS-Website in deutscher Sprache zum Download bereitsteht.     

Die Anmeldung für das FMB 2018 ist ab sofort auf der Website des VMS möglich.

 

quarte Open Label - erfolgreiche Pilotphase

Die Pilotphase von quarte Open Label, dem vom VMS neu geschaffenen modularen Qualitätsmanagementsystems für Musikschulen, wurde in der Deutschschweiz mit der Zertifizierung von vier Musikschulen erfolgreich abgeschlossen. An der Sommer- bzw. an der Herbstdelegiertenversammlung wurde den Leitenden der folgenden Musikschulen das Zertifikat für die erfolgreiche Einführung von quarte Open Label überreicht:

Musikschule Huttwil, Guido Kunz
Musikschule Domat/Ems Felsberg, Anita Jehli
Musikschule Steinen-Lauerz, Petra Kohler
Musikschule Zürcher Unterland, Urban Frey

Ebenfalls erhielt die Musikschule Regensdorf, Patrik Hitz, welche bereits quarte I zertifiziert war, das quarte Open Label.

In der französischsprachigen Schweiz läuft zurzeit die Pilotphase mit ebenfalls vier Musikschulen:

Conservatoire de Musique Neuchâtelois, Sylvain Jaccard
Conservatoire de Musique du Nord Vaudois, Jacques Hurni
Cercle Lémanique d’Etudes Musicales, Philippe Müller
Ecole Jurassienne et Conservatoire de Musique, Blaise Héritier 

Der VMS-Vorstand freut sich, diesen Schulen an einer der nächsten Delegiertenversammlungen das Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss überreichen zu können.

Mit dem Abschluss der Pilotphase in der Deutschschweiz können sich alle interessierten Musikschulen für quarte Open Label anmelden. Erste Informationen gibt das Factsheet, die Anmeldung erfolgt über die Geschäftsstelle des VMS.

 

Musikschule und Integration - AG gebildet

Ein Teilprojekt aus „Musikschule von morgen“ steht im Zeichen der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund an den Schweizer Musikschulen. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von VMS-Vorstandsmitglied Letizia Walser wird sich in den kommenden Monaten der Erarbeitung eines Leitfadens „Integration durch musikalische Bildung und Musik“ annehmen und so Vision und Förderangebote in einem Dokument zusammentragen, das Anreiz für praktische Umsetzungen in den Musikschulen schaffen wird. Die in der Arbeitsgruppe mitwirkenden Musiklehrpersonen, Musikschulleitenden und Fachpersonen aus weiteren Kreisen bringen ihre reiche Erfahrung im Bereich Migration ein.

 

EMU Arbeitstagung in Luxemburg

An der Arbeitstagung der European Music School Union (EMU) in Luxemburg hat VMS-Präsidentin Christine Bouvard Marty den lateinischen Ländern der EMU (Frankreich, Luxemburg, Italien und Spanien) den VMS-Leitfaden zur Begabtenförderung vorgestellt. Das Dokument fand guten Anklang und gab Anlass zu einer Diskussion über die neu von der AEC (Association européenne des conservatoires), der EMU (Europäische Musikschulunion) und der EAS (European Association for Music at School) ausgearbeiteten internationalen Standards für Precolleges.
www.musicschoolunion.eu 

 

Mitgeteilt

In dieser Rubrik publizieren wir Kurzmitteilungen der Kantonalverbände oder einzelner Musikschulen sowie weiterer Institutionen aus dem Bereich der musikalischen Bildung.

Helena Maffli neue Präsidentin des Stiftungsrats des SJMW
Der Stiftungsrat des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs SJMW hat an seiner letzten Sitzung Helena Maffli zur Präsidentin des Stiftungsrats gewählt. Sie tritt das Amt als Nachfolgerin des aktuellen Präsidenten, Martin Vollenwyder, Anfang 2018 an. Der VMS-Vorstand freut sich, dass mit Helena Maffli eine erfahrene und national und international bestens vernetzte Persönlichkeit die Leitung der SJMW-Stiftung übernimmt. Wir wünschen ihr viel Freude und Erfolg im neuen Amt. 

13. Europäisches Musikschulfestival der EMU in Sneek (Niederlande)
Das 13. Europäische Jugendmusikfestival der Europäischen Musikschulunion findet vom 8.-11. Mai 2018 in Sneek, Niederlande statt. Als Novum finden alle Veranstaltungen an einem Ort statt, was den direkten Kontakt zwischen den teilnehmenden Formationen erleichtert.

Aus der Schweiz nehmen die folgenden Musikschulen bzw. eine Jugendmusik teil:

Musikschule Stadt Wil
Musikschule Brugg
Jugendmusik Frauenfeld
Musikschule Reinach BL
Regionale Musikschule Gelterkinden
Scola da musica Grischun Central
Musikschule Matzendorf
Regionale Musikschule Sissach
Musikschule Binningen-Bottmingen
Musikschule Thurtal Seerücken
Ecole de musique Bienne
Musikschule Formatiun Surselva / Musikschule Chur

Weitere Informationen können der Website www.atthewatergate.com entnommen werden.

Das Nationale Jugendblasorchester als Motivator für begabte MusikschülerInnen
Vom 7. bis 14. Juli 2018 führt das Nationale Jugendblasorchester (NJBO) – unter der Leitung des belgischen Dozenten, Dirigenten und Komponisten Bert Appermont – in Interlaken seine Ausbildungswoche durch. Das NJBO ist ein ausgebautes symphonisches Blasorchester mit Jugendlichen im Alter von 16 bis 22 Jahren. Nebst sämtlichen Blasorchesterinstrumenten (inklusive Perkussion) sind auch Kontrabässe besetzt. Die Orchestermitglieder werden anhand eines Vorspiels – am 27. Januar 2018 in Bern, respektive am 3. Februar 2018 in Luzern – ausgewählt. Wir freuen uns, wenn Sie motivierte MusikschülerInnen zur Teilnahme ermuntern.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind unter www.njbo.ch/musikwoche  zu finden.

Der Veranstaltungskalender auf der Website des Verbands Musikschulen Schweiz umfasst sowohl nationale und regionale Aktivitäten des Dachverbands und seiner Mitgliedverbände wie auch internationale Musik- und Kulturveranstaltungen.

 

Musikschulen jubilieren

Wir können diesmal keine Jubel-Botschaften kommunizieren, freuen uns aber auf die kommenden Meldungen aus dem Kreise der VMS-Musikschulen.

Und noch dies: Medienberichterstattung zu Musikschuljubiläen
Mit einer kurzen Medienmitteilung zu Ihrem Musikschuljubiläum, die Sie an lokale und regionale Medien versenden, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit für ein breiteres Medienecho. Wir bitten Sie, die Medienmitteilung auch an die Geschäftsstelle des VMS (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu senden, damit allenfalls eine vertiefte Berichterstattung durch den VMS-Redaktor erfolgen kann.

 

VMS Services

Pensionskasse Musik und Bildung
Die Pensionskasse Musik und Bildung wurde 1978 – noch lange vor der Einführung des BVG – vom Verband Musikschulen Schweiz gegründet, um den Musiklehrpersonen an ihren Musikschulen eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene berufliche Vorsorge zu ermöglichen. Dies insbesondere unter Berücksichtigung der besonderen Anstellungssituation der Musiklehrpersonen bei mehreren Arbeitgebern. Heute verwaltet die Pensionskasse nahezu 10‘000 Vorsorgeverhältnisse. Sie steht mit ihrem breiten Angebot Institutionen und Personen in den Bereichen Bildung, Musik und anderen Künsten für die Altersvorsorge und für die Versicherung der Risiken Tod und Invalidität offen. Die Stiftung «Pensionskasse Musik und Bildung» ist Mitglied im Schweizerischen Pensionskassenverband ASIP und somit den verbindlichen Verhaltensregeln der ASIP-Charta unterstellt.

Vorsorgeangebote für Musikschulen
Musikschulen als Arbeitgeber können mittels eines Vorsorgeplanes BV den BVG-Verpflichtungen gegenüber ihren Arbeitnehmern umfassend, bedarfsgerecht, administrativ einfach und preisgünstig nachkommen.

Vorsorgeangebote für Musiklehrpersonen
Viele Musiklehrpersonen erzielen neben ihrem Lohn aus fester Anstellung auch ein massgebliches Erwerbseinkommen aus mehreren kleinen, unselbständigen Tätigkeiten oder aus selbständiger Erwerbstätigkeit. Mit den Vorsorgeplänen MV (für Mehrfachbeschäftigte) und SE (für selbständig Erwerbende) können zur Verbesserung der künftigen Vorsorgeleistungen auch diese Teile des Erwerbseinkommens in die berufliche Vorsorge einbezogen werden.

Um den Auswirkungen des zurückgehenden Umwandlungssatzes auf die Rente entgegenzuwirken, kann mit einem Wechsel in einen höheren BV-Plan mehr Alterskapital gebildet werden. Eine Änderung des Vorsorgeplans ist immer auf Anfang eines Jahres möglich. Kostenberechnungen können bei der Geschäftsstelle jederzeit erfragt werden.

Details zu den Vorsorgeangeboten sind der Informationsbroschüre der Pensionskasse Musik und Bildung auf www.musikundbildung.ch zu entnehmen.

Angebot für Musikschulen:

Workshop Berufliche Vorsorge für Lehrpersonen
Die Pensionskasse Musik und Bildung bietet interessierten Musikschulen individuelle Workshops zu Fragen der beruflichen Vorsorge. Das jeweilige Programm kann auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden zugeschnitten werden, es enthält in der Regel die folgenden Punkte:

  • Prinzip des 3-Säulen Konzepts mit der Koordination zur AHV/IV
  • Umwandlungssatz, Verzinsung, obligatorisches und überobligatorisches Vorsorgekapital
  • Der persönliche Versicherungsausweis und wie er zu lesen ist
  • Sicherheit im Nachberufsstand: die verschiedenen Vorsorgepläne der Pensionskasse Musik und Bildung
  • Spezifische Informationen zur Pensionierung wie Zeitpunkt und zu treffende Massnahmen, um das bestmögliche Einkommen im Nachberufsstand zu erzielen
  • Kurze Vorstellung von Massnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Altersreform : Wie weiter nach der Ablehnung der Reform 2020?

Persönliche Fragen aus dem Kreise der Teilnehmenden können vorgängig eingereicht werden. Sie werden am Anlass anonymisiert beantwortet. Die Veranstaltungen finden am Ort der Musikschule statt und werden im Sinne einer kostenlosen Dienstleistung von der Pensionskasse Musik und Bildung bestritten. Interessierte Musikschulen melden sich bei der nachfolgenden Kontaktadresse.

Kontakt
Pensionskasse Musik und Bildung
Marktgasse 5 4051 Basel

Tel. 061 906 99 00
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.musikundbildung.ch

 

Agenda

1. Dezember 2017 – Conférence romande in Sion
19. / 20. Januar 2018 – Forum Musikalische Bildung FMB 2018
16.-18. März 2018 Entrada Klassik SJMW
3.-6. Mai 2018 Finale SJMW Klassik in Zürich
8.-11. Mai 2018 – 13. Europäisches Musikschulfestival in Sneek / NL

Aktuell

Anmeldung Newsletter VSMG


Newsletter Vorstand VSMG vom 4. September 2017


Charta zur Zusammenarbeit der Musikschulen und Musikverbänden der Schweiz


Newsletter Verband Musikschulen Schweiz VMS


Sekretariat VSMG

Nadja Dora-Margreth
c/o musikschuleViamala
Postfach 82
7430 Thusis
 
081 651 29 10
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