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Begabtenförderung – ein Werkstattbericht

An der Delegiertenversammlung des VMS vom 17. März 2017 wurde im Rahmen eines Workshops eine Bestandsaufnahme der Aktivitäten im Bereich der Begabtenförderung in den Kantonen erstellt und in einem Kurzbericht zusammengefasst. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen nun in die Arbeit der VMS Arbeitsgruppe Begabtenförderung ein. Das Gremium hat den Anfang dieses Jahres veröffentlichten Leitfaden zur Förderung von musikalischen Begabungen in der Schweiz erarbeitet und setzt sich zurzeit mit der Entwicklung eines VMS-KMHS Labels Aufbau Precollege auseinander. Eine Kerngruppe hat unlängst einen Entwurf als Diskussionsgrundlage für die gesamte AG erarbeitet, die nach der Sommerpause diskutiert werden soll. Am 4. Juli 2017 werden Vertreter der AG Begabtenförderung den Leitfaden dem Bundesamt für Kultur (BAK) vorstellen und Möglichkeiten von Massnahmen und deren gesetzliche Verankerung prüfen. Die Arbeitsgruppe Begabtenförderung setzt sich aus Vertretern des Verbandes Musikschulen Schweiz (VMS), der Konferenz der Musikhochschulen (KMHS) und der Konferenz der Schweizer Konservatorien (KSK) zusammen. Namentlich sind dies: Christine Bouvard Marty (Präsidentin VMS, Leitung AG); Felix Bamert (Vorstand VMS); Esther Herrmann (VMS Delegierte Kt. SH); Sylvain Jaccard (VMS Delegierter Kt. NE); Peter Minten (VMS Delegierter Kt. GE); André Ott (VMS, Kt. SZ); Valentin Gloor (KSK); Gerhard Müller (KSK); Christoph Brenner (KMHS) und Michael Eidenbenz (KMHS).

Der Leitfaden zur Förderung von musikalischen Begabungen in der Schweiz steht auf der VMS-Website zum Download bereit.

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Quarte Open Label – erste Zertifizierungen

Ein ganz besonderer Moment anlässlich der Delegiertenversammlung des Verbands Musikschulen Schweiz am 9. Juni 2017 war die Übergabe der ersten Zertifizierung nach quarte Open Label, dem neu konzipierten modularen Qualitätsmanagementsystem des VMS. Die Musikschulen Huttwil, vertreten durch den Schulleiter Guido Kunz und den Präsidenten Andreas Christen sowie die Musikschule Zürcher Unterland, vertreten durch den Schulleiter Urban Frey, durften ihr Dokument und die Gratulationen der Präsidentin persönlich entgegennehmen. Anita Jehli von der Musikschule Domat-Ems war leider verhindert. Zwei weitere Musikschulen (Steinen und Michelsamt) werden im Herbst zertifiziert. Der Kick-off für vier Pilotschulen aus der Romandie erfolgte am 23. Juni 2017 in Yverdon. (Quelle: Berichterstattung zur VMS-DV in der Schweizer Musikzeitung)

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264 zertifizierte J+M-Leitende und Ausblick

Im Rahmen des Förderprogramms Jugend und Musik des Bundes werden laufend neue J+M-Leitende zertifiziert. Sie haben die entsprechenden Ausbildungselemente erfolgreich abgeschlossen und sind nur berechtigt, J+M-Projekte zu leiten. Ein Blick auf die Liste der J+M-Leitenden zeigt, dass – nicht ganz überraschend – ein Grossteil der Leiterinnen und Leiter aus dem Lehrkörper von im VMS eingebundenen Musikschulen stammt. Der VMS gratuliert allen J+M-Leitenden zum Erreichten und wünscht ihnen viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung von Projekten.

Die Verantwortlichen von J+M haben für die Jahre 2017 bis Mitte 2020 einen Meilenstein-Masterplan vorgelegt. Wichtige Meilensteine sind das Weiterbildungskonzept und das Qualitätssicherungskonzept. Beide Dokumente liegen im Entwurf vor und werden von der Begleitgruppe bis im Herbst beraten, bevor die Vergabestelle in Kooperation mit dem Bund die beiden Konzepte finalisiert.  Gegen Ende 2017 sollen die Planung und später der Aufbau eines Weiterbildungsprogramms für J+M-Leitende an die Hand genommen. Dieses Grossprojekt, im Lead des Bundesamtes für Kultur (BAK) zieht sich über mehrere Jahre. Im Verlaufe dieses Jahres soll als weiteres Projekt die Entwicklung einer IT-Strategie für die Programmbewirtschaftung angegangen werden.

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FMB 2018 – Programm steht

Am 19. und 20. Januar 2018 findet im TRAFO in Baden das 9. Forum Musikalische Bildung mit dem Dachthema «Veränderung: Chance oder Gefahr?» statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Frage nach dem Einfluss von Megatrends auf die musikalische Bildung nachgegangen. Das Programm steht fest und es konnten wiederum hoch kompetente Persönlichkeiten als Referentin bzw. Referenten gewonnen werden. Der Freitag steht im Zeichen der Themenbereiche Demografische Veränderung und Migration, zudem wird ein Blick auf die Zukunft der musikalischen Bildung geworfen. Am Samstag sind die Themenschwerpunkte: Digitalisierung, neue Lernformen in der Musik sowie ein Blick auf die Zukunft der musikalischen Bildung in Österreich. Am Nachmittag der beiden Tage werden jeweils Best Practice Modelle vorgestellt. Wie gewohnt umrahmen musikalische Darbietungen die Veranstaltung.  

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Mitgeteilt

In dieser Rubrik publizieren wir Kurzmitteilungen der Kantonalverbände oder einzelner Musikschulen sowie weiterer Institutionen aus dem Bereich der musikalischen Bildung.

Erstes European Music School Symposium in Wien – eine Vorschau
Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien führt am 6. und 7. Oktober 2017 in Wien das erste European Music School Symposium durch. Es steht unter dem Tagungsthema «The Future of Music Schools – today’s challenges and tomorrow’s solutions». Vorgesehen sind rund 40 Kurzpräsentationen aus 19 Europäischen Ländern. Die einzelnen Sessions werden von Vorstandsmitgliedern der European Music School Union EMU geleitet. Sie beleuchten verschiedene Teilaspekte des Tagungsthemas wie Zugang zum Musikunterricht für benachteiligte Gruppen, sozialer Impact der Musikschulen, Talentförderung, Zusammenarbeit Musikschule – Schule sowie Fragen der Aus- und Weiterbildung der Musikschullehrpersonen. Die Schweiz ist mit je einem Referat von Thomas Bolliger, Haute école de musique de Genéve – HES SO und von Marc Brand, Hochschule Luzern Musik vertreten. Im Rahmen einer Posterausstellung präsentieren die Mitglieder der EMU, so auch der VMS, ihre nationalen Verbände.    

Weitere Informationen hier und Flyer zum Download hier.

Der Veranstaltungskalender auf der Website des Verbands Musikschulen Schweiz umfasst sowohl nationale und regionale Aktivitäten des Dachverbands und seiner Mitgliedverbände wie auch internationale Musik- und Kulturveranstaltungen.

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Musikschulen jubilieren

40 Jahre Musikschule Degersheim
Mit einem «musikalischen Feuerwerk» als Auftakt feierte die Musikschule Degersheim ihr 40 Jahre-Jubiläum. Das Konzert fand am Sonntag, 11. Juni 2017 statt – mit «Musikalische Glanzlichter» wird am 25. November dieses Jahres ein weiteres Jubiläumskonzert durchgeführt. Die Konzerte mit abwechslungsreichem Programm werden von Schülerinnen und Schülern zusammen mit den Musiklehrpersonen bestritten. 
www.degersheim.ch/de/bildung/musikschule/

40 Jahre Musikschule Gränichen

Auch die Musikschule Gränichen feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Highlights des Jubiläumsjahres sind ein Konzert der Klavierklassen am 29. Juni sowie das Jugendfest vom 30. Juni bis 2. Juli  2017. Weitere Aktivitäten sind geplant und werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
www.schule-graenichen.ch/musikschule/

Und noch dies: Medienberichterstattung zu Musikschuljubiläen
Mit einer kurzen Medienmitteilung zu Ihrem Musikschuljubiläum, die Sie an lokale und regionale Medien versenden, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit für ein breiteres Medienecho. Wir bitten Sie, die Medienmitteilung auch an die Geschäftsstelle des VMS (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu senden, damit allenfalls eine vertiefte Berichterstattung durch den VMS-Redaktor erfolgen kann.

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VMS Services

PK Musik und Bildung nach wie vor gut aufgestellt
Die Pensionskasse Musik und Bildung behauptet sich im herausfordernden Umfeld nach wie vor gut. Mit 10‘014 aktiven Versicherten konnte erstmals die Zehntausendermarke überschritten werden. Das Anlageklima hat sich im Jahre 2016 wieder etwas beruhigt. Bei den Selbstanlagen, die aktuell bei rund 26 Prozent liegen, konnte eine erfreuliche Rendite von 4.18 Prozent erzielt werden. Die Pensionskasse Musik und Bildung verfügt mit einem Deckungsgrad von 105,01 Prozent nach wie vor über eine solide Basis. So bleiben auch 2018 die Beiträge der Versicherten bzw. der Betriebe unverändert und die Altersguthaben werden mit zwei Prozent, d.h. mit dem doppelten Wert des BVG-Mindestzinssatzes verzinst. (Quelle: PK Musik und Bildung)
www.musikundbildung.ch

Unfallversicherung (UVG) – Wechsel rechtzeitig planen
Die Unfallversicherung schützt gegen die Folgen von Unfall. Gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) sind seit 1984 alle Arbeitnehmenden obligatorisch gegen die Folgen von Betriebsunfällen (Lohnausfall, Heilungskosten, Invalidität, Todesfall) zu versichern. Zudem sind alle Arbeitnehmenden auch gegen die Folgen von Nichtbetriebsunfällen zu versichern, sofern sie während mindestens acht Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt sind. Für Musiklehrpersonen ist folgendes zu berücksichtigen:

Für teilzeitlich beschäftigte Musiklehrpersonen wird die Nettounterrichtsdauer unter Berücksichtigung der Vorbereitungs- und Nachbearbeitungszeit für die Berechnung der effektiven Beschäftigungsdauer verdoppelt. Ergibt das Resultat mindestens acht Stunden pro Woche, besteht auch Deckung für Nichtbetriebsunfälle. D.h., Musiklehrpersonen mit mindestens 240 Minuten Nettounterrichtsdauer bzw. einer effektiven Beschäftigungsdauer von mindestens acht Stunden pro Woche sind auch gegen die Folgen von Nichtbetriebsunfällen zu versichern. Lehrpersonen mit weniger als 240 Minuten Nettounterrichtsdauer (ohne Berücksichtigung der Vorbereitung und Nachbearbeitung) pro Arbeitgeber (nicht kumulierbar bei mehreren Arbeitgebern) sind nicht gegen Nichtbetriebsunfälle versichert. Sie müssen die entsprechende Unfallversicherung bei ihrer Krankenkasse abschliessen.

Wichtige Hinweise beim Wechsel des Versicherers 
(gelten auch für die Kranken- und Unfalltaggeldversicherung)

  • Die üblichen Laufzeiten der Verträge entsprechen dem Kalenderjahr und sind bei Vertragsablauf per 31.12. kündbar. Eine Kündigungsfrist von 3 Monaten ist die Regel. Bestehende Versicherungsverträge müssen somit per 30.9. gekündigt werden. Eine Verkürzung der Kündigungsfrist vor diesem Datum ist möglich.
     
  • Kündigen Sie keinesfalls einen bestehenden Vertrag beim bisherigen Versicherer bevor die Annahme durch die AXA Winterthur bestätigt wurde. Bei schlechtem Schadenverlauf kann der Versicherer die Annahme ablehnen und Sie stehen möglicherweise ohne Versicherungsschutz da.
     
  • Verlieren Sie keine Zeit und holen Sie so bald wie möglich bei der AXA Winterthur  Vergleichsofferten ein. So haben Sie die Gewähr, dass keine Fristen verpasst werden und ein nahtloser Übergang erfolgt.

Kontakt
AXA Winterthur
Grossunternehmen
Laupenstrasse 19
3001 Bern

Tel. 058 215 60 82
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.axa-winterthur.ch

Der VMS hat die Rahmenverträge mit der AXA Winterthur für die Unfallversicherung UVG und die Kranken- und Unfalltaggeldversicherungen dieser Tage für weitere drei Jahre – 2018 bis und mit 2020 – verlängert. Damit können die in den VMS eingebundene Musikschulen weiterhin von vorteilhaften Konditionen profitieren.

Das VMS-Factsheet zur Unfallversicherung steht hier, dasjenige für die Kranken- und Unfalltaggeldversicherung hier zum Download bereit.

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Agenda

6.-10. Juli 2017 – Welt Jugend Musik Festival in Zürich
6./7. Oktober – European Music School Symposium in Wien
28. Oktober 2017 – 15. Symposium der SMM in Zürich
1. Dezember 2017 – Conférence romande (Ort noch offen)
19. / 20. Januar 2018 – Forum Musikalische Bildung FMB 2018

 

VMS Verband Musikschulen Schweiz  Marktgasse 5  4051 Basel  Tel. +41 61 260 20 70  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  abmelden